Monthly Archives: November 2015

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Wie Luise fast einen Adventskalender bekommen hätte

Ich hatte lauter tolle Ideen. Wie er aussehen sollte, was drin sein würde. Und ich habe mir bereits ausgemalt, wie Luise staunen würde. Dann war da diese Verkäuferin. Und ich glaube, sie hat Recht mit dem, was sie zu mir sagte: So ein kleines Kind braucht noch keinen Adventskalender. Mit 24 Geschenken hintereinander wäre es schlicht überfordert. Weiterlesen

aqua

Fische gucken. Schnee. Und so viel Dankbarkeit.

Es war eine ziemlich spontane Entscheidung, schließlich war ich das erste Mal in der Notunterkunft. Wenn sich über Nacht nicht noch ein Freiwilliger gefunden hätte, wäre der Ausflug ausgefallen. Die Familien, die sich voller Vorfreude auf ein wenig Abwechslung in die Liste eingetragen hatten, hätten ihren Sonntag doch wieder in der Turnhalle verbringen müssen, die seit Wochen ihr Zuhause ist. Also habe ich kurz mit dem Liebsten gesprochen (der am Sonntag ein paar Stunden für sich haben sollte) und dann zugesagt. Für Luise und mich. Weiterlesen

bff

Mithelfen

Gleich neben einem von Luises Lieblingsspielplätzen gibt es eine Notunterkunft für Flüchtlinge. Es ist eine umfunktionierte Sporthalle. Wenn ich dort vorbeikomme, finde ich das Bild, das sich mir bietet, jedes Mal wieder seltsam. Auf der einen Seite des Maschendrahtzauns, der das Sporthallengelände umgibt, toben Kinder herum und quietschen vergnügt. Sie haben massenhaft Spielzeug dabei. Eltern sitzen auf Bänken und trinken Kaffee. Auf der anderen Seite des Zauns ist es sehr viel stiller. Weiterlesen

Bahn

Wie das Kleinkindabteil mein Wochenende gerettet hat

Seit wir in Berlin wohnen, bedeutet ein Besuch bei Freunden und Familie vier bis fünf Stunden Autofahrt. Eventuelle Staus und Baustellen nicht eingerechnet. Mit Luise geht das eigentlich nur noch nachts|spät am Abend wirklich gut. Also fahren wir mittlerweile lieber Bahn: Die braucht nur zweieinhalb Stunden bis Bielefeld (ICE), Luise kann sich während der Fahrt bewegen, im Idealfall mit anderen Kindern spielen und ist entsprechend besser drauf. Wir folglich ebenso. Für den Heimatbesuch am vergangenen Wochenende haben wir uns also ohne viel nachzudenken für die Bahn entschieden. Und rückblickend wieder etwas dazugelernt. Aber von vorne.  Weiterlesen

Aus Spaß hab ich noch mal nachgeschlagen, was unsere Stadtführer so über den Görlitzer Park schreiben. Hier: "Berlin für junge Leute".

Koks kaufen mit Mutti. Oder: Durch den Görlitzer Park spaziert man nicht.

Berlin mag groß und bisweilen unübersichtlich sein, manche Dinge sind hier aber offenbar ganz einfach. So haben wir jüngst gelernt: Durch den Görlitzer Park spazieren, das macht man nicht. Jedenfalls haben mir das gleich zwei Leute erklärt, als ich ihnen erzählte, wo wir am Tag zuvor waren.  Weiterlesen

TF (2)

Unendliche Weite mitten in der Großstadt: Wir mögen das Tempelhofer Feld

Wir sind ja noch ziemlich neu in Berlin. Natürlich entdecken wir also nicht von Anfang an ausschließlich hippe Geheimtipps im eigenen Kiez. Hin und wieder bewegen wir uns recht touristisch durch die Großstadt. So haben wir das Tempelhofer Feld für uns entdeckt.  Weiterlesen

Luises Leibspeise #1: Ratatouille mit Couscous und Feta, ganz viel Feta!

Mit den gesunden Sachen ist das bei Luise – wie bei vielen Kindern – so eine Sache. Stehen etwa irgendwo Kekse und Apfelschnitze auf dem Tisch, entscheidet meine Tochter sich in 99 Prozent der Fälle für die Kekse. Ich gebe zu, das wäre auch meine Wahl. Trotzdem lege ich Wert darauf, dass sie möglichst wenig Süßes, dafür aber viel Obst und vor allem Gemüse isst.

Seit sie keinen Brei mehr löffelt, wird das Gemüse auf ihrem Teller allerdings stets ganz genau unter die Lupe genommen, bevor sie davon probiert. Nicht alles kommt gut an. Zum Glück habe ich die ultimative Geheimwaffe für uns gefunden: Ratatouille mit Couscous und Feta.  Weiterlesen