Bitte lächeln!

Zurück in Berlin und endlich Zeit für einen neuen Beitrag! Ich hoffe, ihr hattet alle schöne Weihnachten. Wir haben (der Klassiker) viel zu viel gegessen und viel zu viel im Auto gesessen, um bei der Familie sein zu können. Mit zurück nach Berlin gebracht haben wir neben einem Berg von Geschenken leider auch ein fieberndes Kind. Das Jahresende gehen wir daher ziemlich ruhig an. Wenn ihr fitter seid: In den nächsten Tagen soll es endlich mal etwas kälter werden. Wer also noch nicht genug von „Oh du fröhliche“ und funkelnden Lichtern hat, könnte jetzt gut nochmal auf den Weihnachtsmarkt gehen.

Leider hat der Lucia Weihnachtsmarkt in der Kulturbrauerei nicht mehr geöffnet. Wir waren kurz vor den Feiertagen noch einmal dort und fanden das Ambiente einfach bezaubernd – auch wenn der Glögg bei frühlingshaften Temperaturen nicht so gut geschmeckt hat und so kurz vorm Fest natürlich viel zu viele Menschen die gleiche Idee hatten. Trotzdem: Weihnachtsmarktbesuche sind einfach immer irgendwie schön. Und einige Märkte haben zum Glück auch zwischen den Jahren noch geöffnet. Eine Übersicht für Berlin findet ihr hier.

Furchtbarer als zu laue Temperaturen finde ich persönlich übrigens die Sache mit den Menschenmassen. Mit etwas Glück sind die meisten zu dieser Zeit des Jahres schon Glühwein-übersättigt und machen einfach irgendetwas anderes. Im schlechtesten Fall haben jetzt alle Urlaub und wollen auch endlich mal hin. In jedem Fall schadet es nie, ein paar Punkte zu beherzigen, wenn man mit kleinen Kindern unterwegs ist und unnötigen Stress möglichst vermeiden will.

  1. Den Kinderwagen zuhause lassen! Mit kommt man nämlich noch schlechter voran als ohne. Und fährt womöglich dem Vordermann noch in die Hacken. Ein Baby|Kleinkind fühlt sich in so einer großen Menschentraube auch garantiert wohler, wenn es nicht durch lauter Beine und Bäuche geschoben wird. Also: Trage(tuch) mitnehmen. Dann hat man auch beide Hände frei und muss auf weniger Dinge aufpassen.
  2. Das Abendessen auf den Weihnachtsmarkt verlegen, dann kann zurück zuhause auch schneller der Feierabend eingeläutet werden. Wozu gibt es denn schließlich so viele leckere Sachen in den schnuckeligen Holzhütten. Käse-Crêpes statt Käsestulle – gibt es ja schließlich nicht jeden Tag.
  3. Kinder wollen ja meist nicht nur essen|trinken|gucken. Manche Märkte bieten tatsächlich ein tolles Familienprogramm an. Und dann sind da natürlich noch die Karussells. Luise ist neulich zum ersten Mal allein gefahren, hat uns stolz angegrinst und wollte gar nicht wieder aussteigen. Dann kam der zweite Weihnachtsmarktbesuch – und plötzlich war Karussellfahren offenbar furchtbar beängstigend. Wir haben also kurzerhand unsere Chips an andere Eltern verkauft, die am Kassenhäuschen Schlange standen und haben unser Geld alternativ investiert: in witzige Familienschnappschüsse aus dem Photoautomaten für den heimischen Kühlschrank. Macht Spaß und man hat noch lange eine schöne Erinnerung. Also: Bitte lächeln!

Noch ein Extra-Tipp: In einigen Städten gibt es beheizte Still- und Wickelplätze auf dem Weihnachtsmarkt. In Bielefeld war dafür in den vergangenen Jahren jedenfalls eine eigene Hütte reserviert, die wir dankbar genutzt haben (am Altstädter Kirchplatz).

So. Wir behalten unser Lächeln natürlich trotz des Fiebers bei und sehen zu, dass Luise fix wieder auf die Beine kommt. Weihnachten sei Dank haben wir ja immerhin genug neues Spielzeug da, damit keine Langeweile aufkommt. Euch allen eine schöne Woche!

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